Hintergrundinformationen

Für die Bereitstellung von Wärme in Deutschland benötigt es nahezu 50% des bundesweiten Primärenergiebedarfs (s. Abbildung). Dieser wird heutzutage noch immer mit vorwiegend fossilen Brennstoffen (Gas, Erdöl und Kohle) erzeugt. Um jedoch die gesetzten Klimaschutzziele bis 2050 zu erreichen braucht es ein Umdenken: Weg von der dezentralen Energieerzeugung; hin zu effizienter Fernwärme aus zentralen Wärmequellen.

Vor diesem Hintergrund erarbeitete der AGFW e. V. im Jahr 2018 die vielbeachtete 40-40 Studie, um aufzuzeigen, dass es neben der Stromwende ebenso einer Wärmewende mit Fernwärme bedarf, um die angestrebten Emissionseinsparungen bis 2050 auch zu erreichen. Dabei steht vor allem die Erhöhung des Anteils von Wärme aus Erneuerbarer Energien in Wärmenetzen und Wege der Dekarboniserung des Wärmesektors in Deutschland im Mittelpunkt der Studie.

Unsere Wärmekonzepte für die Zukunft

40/40 - Strategie

Unser Konzept für die Wärmewende
Die 40/40-Strategie des AGFW fördert den Ausbau der Fernwärme mit einem hohen Anteil an Erneuerbaren insbesondere in Mittelstädten und dem ländlichen Raum und stärkt damit auch die regionale Wirtschaft.

70/70-Strategie

Energiewende 4.0 - diesmal richtig!
Die 70/70-Studie betrachtet die 70 einwohnerstärksten Städte Deutschlands unter dem Aspekt eines konsequenten Ausbaus der Infrastruktur Fernwärme mit dem Ziel, eine Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen.

Perspektiven der Fernwärme

Maßnahmenpaket 2030
Die Studie „Perspektive der Fernwärme“ zeigt, wie hoch das Potenzial der Fernwärme im Wärmemarkt ist und mit welchen Optionen Fernwärme zukünftig klimaneutral und sozialverträglich produziert werden kann. Neben den notwendigen Investitionen und dem möglichen Förderbedarf werden regulatorische Rahmenbedingungen skizziert, die diesen Prozess unterstützen. Sie stellt somit die logische Weiterentwicklung der vielbeachteten 70/70- und 40/40-Strategien des AGFW | Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e. V. dar.