Kommunale Wärmeplanung

Leitfaden zur kommunalen Wärmewende

Kommunale Wärmeplanung vernetzt Akteure vor Ort

Damit die Wärmewende in den Städten und Gemeinden gelingt, müssen sich alle relevanten Akteure eng austauschen. Kommunen, Energieversorger und Wohnungsunternehmen sollten gemeinsam planen, damit keine doppelten Strukturen entstehen. Ein geeignetes Instrument dafür bildet die kommunale Wärmeplanung, die in einigen Bundesländern bereits verpflichtend ist. Bürgermeistern, Verwaltung und den kommunalen Gremien dient die kommunale Wärmeplanung (kWP) als strukturelle und organisatorische Leitplanke für die Wärmewende. Dazu hat der AGFW gemeinsam mit dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) den „Praxisleitfaden Kommunale Wärmeplanung“ entwickelt.

Zur kommunalen Wärmeplanung gehören die fachliche Erstellung eines Wärmeplans mit Fokusgebieten, eine Öffentlichkeitsbeteiligung, einen Beschluss des Gemeinderates und Maßnahmen zur Umsetzung, die in der gemeindlichen Handlungsoption liegt.

Download Leitfaden KWP

Die kommunale Wärmeplanung im Regelwerk des AGFW - Die Arbeitsblätter AGFW FW 701 & 702 befinden sich derzeitig in der Erstellung

Im Bereich Stadtentwicklung des AGFW wurden zwei weitere Arbeitsblätter für das AGFW-Regelwerk erstellt. Die Arbeitsblätter befassen sich mit der kommunalen Wärmeplanung und bauen inhaltlich aufeinander auf.

Die Arbeitsblätter stehen im Bezug zu dem Praxisleitfaden und sind folgendermaßen strukturiert:

Die Arbeitsblätter der Regelwerke wurden unter EInbezug der Öffentlichkeit im Bundesanzeiger veröffentlicht und die Einspruchsfrist ging bis zum 31.01.2024.

Zur Erstellung der Schlussfassung befinden sich die Arbeitsblätter nun in der weiteren Bearbeitung. Diese umfasst die Behandlung der Einsprüche und Beratung sowie Verabschiedung durch den Expertenkreis "Stadtentwicklung".